Sonntag, 6. August 2017

Dry Aged Rumpsteak mit zweierlei bretonischer Butter

Freunde von mir sind letztens in die Bretagne gefahren. Ich sagte, noch nicht einmal im Ernst: "Bringt Butter mit!". Am Freitag erhielt ich dann eine Auswahl vier verschiedener Butterkreationen aus der Bretagne. Zwei davon sollten heute als Topping auf ein Rumpsteak kommen: eine mit Piment d'Espelette und eine mit Knobauch, feinen Kräutern und Szechuanpfeffer. Das Steak selbst wurde vor dem Grillen mit Fleur de Sel und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer gewürzt, von beiden Seiten bei hoher Hitze auf der Griddle angeröstet und anschließend bei niedrigerer Hitze indirekt fertiggegart.

Nun wurde das Steak halbiert und jeweils mit einer Sorte Butter garniert.

Beide Buttern schmeckten sehr gut und ergänzten sich hervorragend zum Steak. Vom vorherigen Testen der Butter auf Brot versprach ich mir mehr von der Butter mit Piment d'Espelette. Das Gegenteil war jedoch der Fall: Auf dem Steak kam die Butter mit Knoblauch, Kräutern und Szechuanpfeffer etwas besser zur Geltung und harmonierte besser mit dem Fleisch.

Flüssige Beilage war übrigens ein Hilsenbecks Schottenbock: Ein Bockbier, das ein Jahr lang in einem Whiskyfass gereift ist. Ein sehr ungewöhnliches Bier, das neben dem zu erwartenden Bockbier-Geschmack auch Whisky-Nuancen mit sich bringt. Als Begleitung zum Steak war es jedoch zu süß und hätte sicherlich besser zu einem Schweinenacken oder -braten harmoniert. Wie auch immer - ich habe es trotzdem genossen.








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