Sonntag, 16. April 2017

Ziegenkeule aus dem Dutch Oven - oder: Pulled Geiß

In der Tiefkühltruhe hatte ich noch eine Ziegenkeule, und so gab es am heutigen Ostersonntag nicht etwa Lammkeule, sondern eben jene von der Ziege. Ich entschloss mich dazu, sie im Dutch Oven zu schmoren.

Hierzu wurde die Keule von allen Seiten angebraten, aus dem Dutch Oven wieder herausgenommen, damit Zwiebeln und Knoblauch angedünstet werden konnten. Nachdem ein wenig Tomatenmark angeröstet wurde, wurde das ganze vermischt und mit einem guten Schuss Ferdinand's Saar Gin abgelöscht (einschließlich Stichflamme Flambieren). Anschließend wurden zwei Dosen gehackte Tomaten hinzugefügt sowie frischer Rosmarin und Thymian in einem Beutel. Nun kam die Ziegenkeule wieder dazu. Bevor nun der Deckel drauf kam, wurden etwa 250 ml Rinderbrühe angegossen.











Während die Ziegenkeule einige Stunden vor sich hinschmurgelte, gab es die Vorspeise: gebeizter Bachsaibling mit einem "Gebilde" aus Guacamole, grünem Spargel und Lachstartar.




Schließlich wurde die Ziegenkeule - ähem - aufgeschnitten: das Fleisch war so zart, dass es förmlich zerfiel. Dann gab es eben keine Tranchen von der Ziegenkeule, sondern Pulled Geiß! Serviert wurde das Fleisch mit Kartoffel-Sellerie-Püree. Sehr, sehr lecker!



Übrig blieb von dem ganzen Schmaus nichts. Und auch wenn eigentlich ein anderer Nachtisch vorgesehen war, gab es zunächst einmal eine kurze Führung durch den Wacholder-Zoo.