Dienstag, 28. Februar 2017

Hüftfilet-Steak mit Rocquefortsauce

Das Hüftfilet-Steak vorgestern hat mir so gut geschmeckt, dass ich mir flugs eine ganze Ladung besorgt habe. Die sollten eigentlich heute auf dem Mini-Ei gegrillt werden. Da habe ich diese grobstückige Restaurant-Holzkohle von Weber verwendet mit der Folge, dass da mehr Luft zwischen den einzelnen Stücken war als Kohle. Mit anderen Worten: Die Temperatur ging nur auf 250° C, und das war mir dann doch etwas zu wenig.

Also ließ ich den Keramikgrill einfach mal eine Leerfahrt machen und warf statt dessen den Wokbrenner an und platzierte eine gusseiserne Pfanne darauf, in der ich etwas Rapsöl erhitzte. Auf diesem Redneck-Beefer wurden dann die nur mit Salz gewürzten Hüftfilet-Steaks von beiden Seiten angebraten und kamen anschließend mit einer Spur frischgemahlenen schwarzen Pfeffers zum Garziehen in den auf niedrigster Stufe vorgeheizten Gasgrill.

Serviert wurden die Steaks sodann auf einer Rocquefortsauce (Rocquefort in Sahne schmelzen lassen, etwas Hühnerbrühe wie auch Wasser angießen - fertig!) getoppt mit leicht sautierten Champignons begleitet von Bratkartoffeln und Bohnen. Herrlich!





Sonntag, 26. Februar 2017

Hüftfilet-Steak

Als ich beim Metzger meines Vertrauens das Fleisch für das Gulasch besorgte, lachte mich dort in der Auslage ein kleines Hüftfilet-Steak an. Da dachte ich mir doch gleich, dass das ein schöner kleiner Happen für Sonntag-Abend wäre und nahm es mit.

Heute war Sonntag-Abend. Das Steak war klein, aber sehr lecker! So wertvoll wie ein kleines Steak eben...





Gulasch

Eigentlich wollte ich heute Ziegenkeule machen, aber dann bekam ich ungeheure Lust auf Gulasch. Also gab's heute Gulasch - natürlich aus dem Dutch Oven. Die Zubereitung entsprach dabei weitgehend meiner üblichen Vorgehensweise.

Die erste Abweichung gab es dabei bereits ganz zu Beginn, denn nur die Hälfte des Fleisches wurde angebraten, und das auch nur leicht. Sinn hiervon war, ein paar Röstaromen für die Sauce zu schaffen und andererseits das Fleisch durch die schonendere Behandlung noch zarter zu bekommen. Um es vorwegzunehmen: ist beides gelungen!

Danach kam das Fleisch aus dem Topf und Zwiebeln, gefolgt von Knoblauch, hinein. Nach etwas Schmurgeln kam dann sowohl das angebratene und das rohe Fleisch wieder zurück in den Dutch Oven. Das Fleisch wurde nun mit Salz, Pfeffer und mildem Paprikapulver sowie etwas Chipotle-Pulver gewürzt.

Dem ganzen wurden zwei Dosen gehackte Tomaten und etwas Rinderbrühe beigefügt, und anschließend kam für zunächst zwei Stunden der Deckel auf den Dutch Oven. Nach diesen zwei Stunden wurde eine halbe Flasche Rotwein angegossen und eine Packung geviertelte braune Champignons. Nach einer weiteren Stunde war das Gulasch schließlich fertig.

In Bildern sieht das dann Schritt für Schritt so aus: