Samstag, 26. November 2016

Rinderbraten von der Bugnaht

Rinderbraten gab es schon ewig nicht mehr. Mein Metzger empfahl mir hierfür ein Stück aus der Bugnaht. Das Fleisch wurde nur gesalzen und dann im Dutch Oven auf dem Wokbrenner in etwas Schweineschmalz von allen Seiten angebraten. Nachdem die Bugnaht dann wieder aus dem Dutch Oven herausgenommen war, wurden drei Markknochen darin angeröstet. Auch diese wurden wieder aus dem Topf entfernt, um Platz für eine große, grobgehackte Zwiebel zu machen, der dann nach einer Minute eine Hand voll Suppengemüse und ein Esslöffel Tomatenmark beigefügt wurden. Abgelöscht wurde mit einem kleinen Schluck Saar-Gin. Nun kamen wieder das zwischenzeitlich mit Ankerkraut Coffee Cannonball gewürzte Fleisch und Knochen zurück in den Dutch Oven, und alles wurde mit einer halben Flasche Rotwein und etwa einem halben Liter Rinderbrühe angegossen.

Der Dutch Oven wurde nun vom Wokbrenner in den auf 130° C eingeregelten Keramikgrill umquartiert, wo der Braten dann knapp drei Stunden verbrachte. Anschließend wurde die Sauce durch ein Sieb abgeseiht und noch etwas eingekocht. Serviert wurde der Rinderbraten schließlich mit selbst gemachten Semmelknödeln, selbst gekauftem und selbst verfeinertem Rotkraut und natürlich der guten Sauce.












Samstag, 19. November 2016

Kotelett vom Bentheimer Schwein

Gestern habe ich beim Metzger meines Vertrauens zwei Koteletts vom Bentheimer Landschwein eingekauft. Die wurden heute lediglich mit Salz gewürzt und entlang des Fettrandes eingeschnitten. Allerdings kamen die Koteletts heute mal nicht auf den Grill, sondern in einer Pfanne auf den Wokbrenner!

Zunächst wurde die Pfanne mit etwas Schweineschmalz erhitzt, worin dann drei leicht angedrückte Knoblauchzehen und ein Rosmarinzweig angeröstet wurden. Nachdem die Knoblauchzehen und der Rosmarin aus der Pfanne herausgenommen wurden, kamen die Koteletts hinein und wurden zunächst auf der einen Seite angebraten. Dann wurden sie zum Anbraten der anderen Seite gewendet und mit einem Flöckchen Butter belegt. Außerdem wurden Knoblauch und Rosmarin wieder dazu gegeben. Nachdem die Butter geschmolzen war, hatten die Koteletts auch die richtige Temperatur und konnten mit karamellisierten Zwiebeln als Topping, Erbsen und Röstkartoffeln serviert werden.




Die Zubereitung in einer Pfanne hat durchaus Vorteile gegenüber dem Grill: man bekommt gleichmäßigere Röstaromen, und gerade bei dem stark ausgeprägten Fettrand dieser Koteletts bleibt einem der Fettbrand im Grill erspart. Auch erhält man ein schönes Aromenspiel durch den Knoblauch, Rosmarin und die Butter. Die Hitze, die der Wokbrenner entfaltet ist hierbei natürlich gegenüber einem normalen Herd von enormem Vorteil.