Sonntag, 19. April 2015

Schweinekotelett und Rinderfiletsteak


Die Experimente mit dem dem Lakritz-, Anis- und Fenchel-basierten Flaming Dust gehen weiter: Heute wurde der Rub auf Schweinekotelett und Rinderfiletsteak ausprobiert. Sowohl für das eine wie auch für das andere kann man sagen, dass es eine perfekte Kombination ist!





Sonntag, 12. April 2015

Peppered Cow Brisket


Im gesamten vergangenen Jahr hatte ich kein Brisket gemacht. Das wollte ich nun nicht länger aufschieben. Zwar wurde das bestellte (Flat und Point) nicht geliefert, aber da ich unbedingt Brisket machen wollte, bekam ich wenigstens ein großhandelsübliches Stück, das jedoch im wesentlichen nur aus dem magereren Flat bestand. Damit es daher nicht allzu trocken werden sollte, injizierte ich die Butcher BBQ Brisket Injection, die mir aus den USA mitgebracht wurde. Statt meines üblichen Brisket-Rubs verwendete ich zum Würzen Simply Marvelous Peppered Cow. Nachdem das Brisket so vorbereitet über Nacht im Kühlschrank verbrachte, kam es gestern gegen 15 Uhr bei 105°C mit Apfelholzrauch auf den Keramikgrill. Sonntagsmorgens wurde es bei einer Kerntemperatur von 72°C in Alufolie eingewickelt und kam dann wieder auf den Grill, bis es heute morgen gegen 9:30 Uhr mit einer Kerntemperatur von 92°C eine butterzarte Konsistenz hatte.








Alleine Geruch, der sich hier verbreitete, nachdem ich es zum Ruhen in meiner Wohnung unterbrachte, war zum Verrücktwerden! Man macht Brisket viel zu selten. Dabei ist es eigentlich das beste, was man vom Rind machen kann. Die hier verwendete Remouladensauce passte auch hervorragend dazu. Ich freue mich jetzt schon auf die Wiederholung!

Nachtrag vom 13.04.2015:

Was macht man mit den Resten vom Brisket und der Remouladensauce? Zum Beispiel "Feierstengszalot"! Das ist ein luxemburgisches Traditionsgericht, das exakt übersetzt "Feuersteinsalat" bedeutet und nichts anderes als Rindfleischsalat ist.

Hierzu wurde der Rest vom Brisket zerkleinert und mit dem Rest der Remouladensauce vermischt, um kleingeschnittene Schalotten, Frühlingszwiebeln, Cornichons sowie einen Schuss Sahne, Essig und Öl ergänzt. Eigentlich gehören auch noch hartgekochte, zerkleinerte Eier mit rein, aber darauf wurde hier verzichtet, da es schon eine ganze Menge Brisket war. Geschmeckt hatte es trotzdem, und ausgesehen hatte es so:

Montag, 6. April 2015

Lammkoteletts und Rehrücken


Am heutigen Ostermontag gab es - wie bereits gestern - ebenfalls Lamm, nämlich Koteletts, die zuvor in Olivenöl, Knoblauch, Rosmarin und Thymian eingelegt wurden. Die Lammkoteletts wurden beidseitig über direkter Hitze angegrillt sowie indirekt gar gezogen und anschließend mit etwas Tomatensugo serviert.




Weiter ging es mit Rehrücken: Dieser wurde gewürzt mit einer Mischung aus 1,5 TL Flaming Dust, 1 TL Salz, 0,5 TL braunem Zucker, 0,5 TL Vanille und 0,5 TL Korianderpulver. Der Rehrücken wurde ebenfalls von beiden Seiten direkt angegrillt und bei indirekter Hitze auf eine Kerntemperatur von etwa 54° C gebracht. Serviert wurde das Fleisch mit Rosenkohl, Serviettenknödeln und einer aus den Knochen des Rehrückens gezogenen Sauce.



Fazit: Sowohl die Vorspeise als auch der Hauptgang waren des feierlichen Anlasses würdig. Lammkoteletts und Sugo haben perfekt miteinander harmoniert. Die neuartige Aromenstruktur des Flaming Dust hat herrausragend zum Rehrücken gepasst - man hätte hierzu mit Sicherheit keine Sauce benötigt!

Sonntag, 5. April 2015

Happy Birthday: Jakobskuscheln, Scampi, Lammcarrée und Hasselbacks


Am heutigen Ostersonntag ist der vierte Geburtstag meines Blogs: Heute vor vier Jahren, also am 05.04.2011 ging der erste Beitrag meines Blogs online. Damals wurde ein Hühnerbrustfilet geplankt. Heute wird wieder eine Zedernholzplanke verwendet, um das Grillgut zu veredeln: Ein paar Jakobsmuscheln wurden mit Flaming Dust, Salz und etwas Agavensirup gewürzt, während ein paar Scampi mit Olivenöl, Knoblauch und Petersilie verfeinert wurden. So kam alles auf eine Zedernholzplanke,

Anschließend kamen zwei mit Flaming Dust gewürzte Lammcarrées auf den Grill, die zunächst bei direkter, dann indirekter Hitze gegrillt wurden.












Freitag, 3. April 2015

Wolfsbarsch


Immer noch experimentiere ich gerne mit Flaming Dust herum, dem Lakritz-, Anis- und Fenchel-basierten Rub des Flaming Pig BBQ Teams. Am heutigen Karfreitag war natürlich Fisch an der Reihe, nämlich ein paar Wolfsbarsch-Filets. Die wurden gewürzt mit einer Marinade aus 1,5 TL Flaming Dust, 0,5 TL Vanlle, 0,5 TL braunem Zucker, 2 TL "Inka Sonnensalz" (Salz mit Vanille und Chiliflocken) sowie 1-2 EL Ferdinand's Saar-Gin, dem Saft einer halben Zitrone und Olivenöl. Hiermit wurden die Wolfsbarsch-Filets beidseitig eingepinselt und kamen schließlich mit der Hautseite auf den Grill - oder genauer gesagt: auf die Griddle.





So macht Karfreitag Spaß! Und hier sorgte das Flaming Dust für eine echte Überraschung, denn die "hervorstechenden" Aromen Lakritz, Anis und Fenchel stachen in dieser Kombination mit dem Gin und der Zitrone überhaupt nicht hervor. Und überhaupt schmeckte keine der Zutaten - mit Ausnahme der Zitrone - vor, so dass es sich um eine überaus ausbalancierte und harmonische Zusammenstellung handelte. Das war definitiv eine der besten, weil aromatischsten Wolfsbarsch-Varianten, die ich bislang gemacht habe.