Sonntag, 29. März 2015

Schnitzelrouladen


Heute wollte ich mal wieder etwas ausprobieren, und zwar Schweineschnitzel gefüllt und aufgerollt - also Schnitzelrouladen. Die Füllung bestand aus Frischkäse, kleingehackten Frühlingszwiebeln, kleingehackten getrockneten Tomaten, einem Esslöffel Dr. Burger-Sauce und einem Esslöffel Rub sowie einer guten Hand voll geriebenem Emmentaler. Das alles wurde gut vermischt und auf die Schnitzel verstrichen. Die wurden dann zusammengerollt, und zwei dieser Rollen wurden zudem noch in Bacon eingewickelt. Beide Varanten wurden am Ende noch mit etwas Rub gewürzt.

Diese Rollen steckte ich anschließend auf Spieße, um sie leichter wenden zu können. So kamen sie dann auf den Grill bei etwa 180° C, wo sie zunächst bei indirekter Hitze auf Temperatur gebracht und letztlich über direkter Hitze noch etwas angeröstet wurden.






Fazit: Die Variante ohne Bacon war schon gut, wurde aber von der Bavon-Version nochmals getoppt - mit Bacon wird ja bekanntlich alles besser! Die gab es definitiv nicht zum letzten Mal!

Sonntag, 22. März 2015

Spicy Apple Drumsticks


Huhn und Apfel passt recht gut zusammen. Also probierte ich heute mal den hier in Deutschland leider nicht erhältlichen Rub von Simply Marvelous "Spicy Apple" auf Drumsticks aus. Und die kamen dann bei indirekter Hitze von etwa 200°C für eine gute halbe Stunde auf den Grill.







Ein ausgeprägtes Apfelaroma konnte ich zwar nicht feststellen, aber der Rub war sehr lecker: scharf mit leichter Süße. Die Drumsticks waren sehr saftig und hatten eine schön knusprige Haut. Was will man mehr?!

Flap Steak


Vor einiger Zeit hatte ich ja ein bisschen Fleisch bei Adla-Gourmet bestellt, unter anderem ein Flap Steak vom Angus-Rind, das mir statt des damals ausverkauften Flanks angeboten wurde und seitdem in meiner Kühltruhe lagerte. Flap ist die Verlängerung des Flanks - nur etwas bissfester.
Um der Bissfestigkeit etwas vorzubeugen, legte ich das Fleisch zuvor für einen halben Tag in der folgenden Marinade ein:

70 ml Aceto Balsamico
60 ml Olivenöl
2 gepresste Knoblauchzehen
kleingehackte, frische Rosmarinnadeln von etwa 2 Zweigen
1 EL Worcestershire-Sauce
1 TL grobes Meersalz
1/4 TL frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer


Als Beilage gab es Hasselback-Kartoffeln, die ich mit meinem neuen Lieblingsgewürz Flaming Dust würzte: Hiervon nahm ich 1 TL und mischte es mit 1 TL feinem Meersalz und Olivenöl. Damit wurden die Kartoffeln eingepinselt und kamen schließlich bei hoher indirekter Hitze auf den Grill. Nach einer halben Stunde wurden sie erneut mit dem Flaming Dust-Öl eingepinselt sowie nach weiteren 20 Minuten mit Fleur de Sel bestreut.

Während dessen wurde das Flap in zwei Hälften geschnitten und von beiden Seiten über hoher Hitze direkt angegrillt und anschließend bei indirekter Hitze bis zu einer Kerntemperatur von etwa 54° C fertig gegart.

Als weitere Beilage neben den Kartoffeln gab es Rucola mit Balsamessig und Parmesan sowie etwas Aioli.


Das Flap war - wenn überhaupt - allenfalls ein ganz kleines bisschen bissfester als Flank Steak. Der Geschmack des Fleischs war sehr gut und kann ebenfalls mit Flank verglichen werden. Ein Highlight waren auch die Kartoffeln mit dem Flaming Dust-Aroma. Fleisch und Beilagen harmonierten perfekt miteinander.

Sonntag, 15. März 2015

Schweinefilet mit Flaming Dust


Wie im Post von neulich schon angekündigt, wollte ich den vom schwedischen BBQ-Team Flaming Pig BBQ entwickelten Rub "Flaming Dust" etwas austesten. Also wurde diese Lakritz- und Anis-basierte Gewürzmischung auf Schweinefilet ausprobiert. Thomas von Flaming Pig BBQ hat geschrieben, dass er vor dem Auftragen des Rubs das Grillgut gerne mit Agavendicksaft einreibt, um ihm - an Stelle von Zucker - Süße zu verleihen; also habe ich die beiden Schweinefilets hiermit eingerieben, leicht gesalzen und dann den Rub aufgetragen. Anschließend wurde das Fleisch in luftgetrocknetem Schinken eingerollt und kam auf einer Zedernholzplanke bei etwa 180° C auf den Grill, bis es einer Kerntemperatur von etwa 63° C hatte.




Wer sich die Kombination von Lakritze, Fenchel, Schweinefilet und rohem Schinken nicht vorstellen kann: es passt alles sehr gut zusammen und ist sehr harmonisch! Das Schweinefilet hätte sogar noch mehr von dem Flaming Dust vertragen. Das Fleisch selbst war butterzart und saftig, wobei ein Zedernholz-Raucharoma allerdings kaum wahrnehmbar war. Diese Variante vom Schweinefilet wird es definitiv häufiger geben!

Sonntag, 8. März 2015

Gyros Pita


Angefixt von Klaus grillt stand heute Gyros von der Hühnerbrust auf dem Plan. Hierzu wurde eine Marinade zusammengerührt aus etwa 500 g Griechischem Joghurt, einer kleingehackten Zwiebel und vier kleingehackten Knoblauchzehen, 1,5 TL frischem kleingehacktem Rosmarin, 2 TL getrocknetem Oregano, 1 TL getrocknetem Thymian, 1 TL Kumin, 1 TL süßem Paprikapulver, einer Prise Zimt, 0,5 TL Cayenne, sowie Salz und Pfeffer nach Geschmack. Hierin wurden drei in Streifen geschnittene Hühnerbrüste für etwa zwei Stunden eingelegt. Danach wurden die Fleischstücke auf Spieße gesteckt.

In der Zwischenzeit wurde eine Zucchini in Streifen geschnitten, von beiden Seiten gesalzen und mit meiner neuesten Errungenschaft gewürzt: Flaming Dust. Das ist eine Lakritz- und Anis-basierte Gewürzmischung des schwedischen BBQ-Team Flaming Pig BBQ.

Die Spieße wie auch die Zucchini wurden direkt angegrillt und indirekt weiter gegart. Nachdem die Gyrosspieße fertig waren, wurde das Fleisch herunter geschnitten und kam anschließend mit den Zucchini und rohen Zwiebelringen in Pitabrote, in die anschließend noch ein Klecks von der ebenfalls von "Klaus grillt" inspirierten Feta-Creme (meine Variante: 100 ml Milch, 100 ml Olivenöl, 200 g Feta, 4 Knoblauchzehen, 0,5 TL Rosmarinpulver, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer) gegeben wurde.

Und das sah alles dann so aus:









Fazit: Meine Gyros-Marinade ist sehr gut und wird zum Nachbau empfohlen! Das Gyros selbst dürfte noch besser sein, wenn man statt Hühnerbrust Schweinenacken verwendet. Die Feta-Creme ist gut, kann aber auch durch Tzatziki ersetzt werden. Geschmackliches Highlight waren die Zucchini-Scheiben mit dem Flaming Dust - das war eine Wahnsinns-Kombination und wird künftig wesentlich häufiger auf den Tisch kommen!