Donnerstag, 25. Dezember 2014

Tafelspitz vom Reh


Zunächst einmal: Ich bin mir nicht wirklich sicher, ob es sich bei dem folgenden Stück Fleisch tatsächlich um den Tafelspitz handelt. Aber der Form nach und auch der Position im Hüftbereich der Hinterkeule nach zu beurteilen, müsste es der Tafelspitz sein.

Dieser mutmaßliche Tafelspitz wurde zunächst pariert und gewürzt sowie für einpaar Stunden vakuumiert im Kühlschrank ruhen gelassen.

Das heutige Weihnachtsessen wurde dann mit einer Pilzsuppe begonnen (Wildbrühe mit kleingeschnittenen Champignons und Blattspinatstreifen).
Nun bekam der Tafelspitz auf dem hochgeheizten Mini-Ei zunächst von jeder Seite ein paar Röstaromen über direkter Hitze verpasst. Hiernach wurde der Deflektorstein eingesetzt und das Reh bei niedrigerer Hitze indirekt gar gezogen.


Nach einer kurzen Ruhensphase wurde der Tafelspitz sodann aufgeschnitten und auf einer Rotwein-Porto-Sauce mit Rosenkohl und Bratkartoffeln serviert:


Zum Abschluss gab es ein Dessert aus in Orangensaft getränktem Lebkuchen mit Orangen-Mascarpone-Crème.
Der Tafelspitz vom Reh war ein absolutes Highlight! Er war auf den Punkt gegart und butterzart. Der Rehtafelspitz stellt eine gute Alternative zum Rehrücken dar, der noch dazu hervorragend mit der Rotwein-Porto-Reduktion harmonierte.