Samstag, 26. April 2014

Mittwoch, 23. April 2014

Reuben-Bratwurst vom Elektrogrill


Okay, bevor jetzt irgend jemand über die Verwendung eines Elektrogrills erschüttert sein sollte: Das ist die Vorgabe im aktuellen Monatswettbewerb bei mySaarBQ.de und damit weder ein Bekenntnis zu dieser Art des Grills noch deren Propagierung.

Da man mit solch einem Elektrogrill in der Tat recht passabel Würstchen grillen kann, habe ich mich für eben solche entschieden. Ganz gewöhnlich sollten sie freilich nicht sein. Also entschied ich mich, diese nach Reuben-Art zuzubereiten. Ein Reuben-Sandwich ist Corned Beef oder Pastrami mit Senf, Schweizer Käse, Sauerkraut und einer Thousand Island-Sauce. Das Sandwich wurde durch Tortillas ersetzt und das Corned Beef natürlich durch Bratwurst.

Der Rest ist selbsterklärend:








Montag, 21. April 2014

Bürgermeisterstück


Zum heutigen Ostermontag gab es ein Bürgermeisterstück (oder englisch Tri Tip), das zunächst auf dem Keramikgrill im Apfelholzrauch bei 120°C bis zu einer Kerntemperatur von 45° C vorgegart wurde. Anschließend erhielt es über direkter Hitze noch ein leichtes Krüstchen, bis es eine Kerntemperatur von 60° C hatte. Zwischendurch gab es noch Scallops in Bärlauchöl von der Salzplanke als Vorspeise.








Sonntag, 20. April 2014

Rehkeule

Zum heutigen Ostersonntag gab es eine Rehkeule. Die wurde gestern mit Tatonka Dust gewürzt, vakuumiert und über Nacht im Kühlschrank deponiert. Heute wurde sie dann in ein Schweinenetz eingewickelt und kam bei 120°C und ein wenig Apfelholzrauch in den Keramikgrill, bis sie eine Kerntemperatur von 59°C hatte. Dann kam sie bei über 200°C noch über direkte Hitze in den Gasgrill, wo ihr im wahrsten Sinne des Wortes richtig Feuer gegeben wurde. Die Reste des Schweinenetzes wurden dabei entfernt. Schließlich wurde sie nach einer kurzen Ruhensphase aufgeschnitten und mit einer Sauce aus den Knochen der Rehkeule, Bohnen, Wirsing und Schupfnudeln serviert.







Das war mit großem Abstand die beste Rehkeule, die ich je gemacht habe: Das Fleisch war butterzart und supersaftig. Herrlich!

Samstag, 19. April 2014

Sauerkraut Hot Dog und Zupfbrötchen

Seit längerem wollte ich schon ein "Zupfbrötchen" ausprobieren. Das ist ein Brötchen, das mit einem Messer mehrfach eingeschnitten wir (natürlich nicht durch dessen Boden hindurch). In diese Schnitte werden Käsestreifen bzw. -stücke gesteckt. Darüber kommt dann eine auf Öl basierende Paste - ich verwendete lediglich Bärlauchöl mit darin eingelegten Bärlauchstreifen. Das kommt dann für etwa 10 Minuten bei hoher Hitze in den Grill bei direkter Hitze.

Ebenfalls seit längerem hatte ich auch Lust auf Hot Dogs mit Sauerkraut. Die kamen dann zusammen mit den Zupfbrötchen in den Grill.







Die Hot Dogs waren sehr gut, wurden von den Zupfbrötchen allerdings weit in den Schatten gestellt. Deren Nachbau lege ich jedem nahe!

Freitag, 18. April 2014

Zander mit Spinat

Am heutigen Karfreitag gab es natürlich Fisch: Zander, der auf einer Griddle nur auf der Haut gegrillt wurde, serviert mit kurz in der Pfanne gebratenem Spinat und Kartoffeln mit Buttersauce. Außer, dass es hervorragend geschmeckt hat, ist dazu auch nicht viel mehr zu sagen - also Silent Movie Time:





Sonntag, 13. April 2014

Sweet Money Babyback Ribs

Seit längerer Zeit wollte ich einen meiner Ende letzten Jahres erhaltenen US-Rubs auf Rippchen ausprobieren, nämlich Big Poppa's Sweet Money. Damit wurden gestern drei Leitern Babyback Ribs gewürzt und im Kühlschrank zwischengelagert. Heute kamen sie bei 105°C mit Hickory- und Kirschholz in den Smoker.




Nach etwa 2,5 Stunden im Rauch wurden die Ribs dann mit Zucker, Butter, Honig und einem Schluck Whiskey in Alufolie verpackt und kamen bei 115°C für 2,5 Stunden zurück in den Smoker. Danach gab es für mich ein weiteres Mitbringsel, das ich Ende letzten Jahres aus den USA bekam: Ein Fat Tire Bier. Nachdem die Rippchen wieder ausgepackt waren, wurden sie mit Big Poppa's Happy Ending - einem Finishing Rub - nachgewürzt. Die Flüssigkeit aus den Alufolien-Päckchen wurde mit etwas BBQ-Sauce vermischt und erhitzt. Anschließend wurden die Ribs damit zweimal im Abstand von gut 20 Minuten glaciert.




Am Ende wurden die Rippchen aufgeschnitten und mit Cole Slaw und Baked Beans serviert.



Die Ribs waren auf den Punkt gegart: Sie ließen sich leicht vom Knochen lösen und hatten gleichwohl noch etwas Biss. Und selten hatte ich Ribs mit so einem ausgeprägten Smokering!