Mittwoch, 31. Dezember 2014

Abgrillen 2014: Chicago Dogs


Das Jahr nähert sich langsam, aber sicher seinem Ende entgegen, und da fragt man sich, wie man dieses nun grilltechnisch abschließen mag. Kein großer Aufwand sollte es sein, aber dennoch ein geschmackliches Highlight. Naja, da gibt's ja so einiges, was da in Betracht kommt, aber so richtig Lust hatte ich mal wieder auf Chicago Dogs!

Da wollte ich ein paar Änderungen ausprobieren, aber natürlich den Hauptbestandteilen treu bleiben: Das originale Hot Dog-Bun mit Mohnsaat gibt es in Deutschland ohnehin schon mal gar nicht (es sei denn, man backt sie selbst), alles andere war in irgendeiner Form vorhanden: Senf, Gurkenrelish, Gurkenscheibe (statt wie sonst als Gurkenstick), Peperoni, Tomaten (dieses Mal das kleingewürfelte Kerngehäuse mehrerer Kirschtomaten, statt wie sonst Tomatenviertel bzw. -achtel), kleingewürfelte Zwiebeln und natürlich Selleriesalz.

Und so ging es dann los: Drei Hot Dog-Würstchen kamen auf den Grill und wurden leicht angeröstet. Dann wurden die Hot Dogs mit den oben aufgeführten Zutaten zusammengebaut und kamen nochmals für kurze Zeit auf den Grill:




Als erstes muss ich sagen: Chicago Dogs sind ein würdiger Abschluss des Grilljahres! Weiter bleibt die Erkenntnis, dass die Alternativen (Gurkenscheibe statt Gurkenstick und gehackte Tomaten statt Tomatenachtel) mich nicht überzeugt haben: Die Gurkenscheiben kommen geschmacklich nicht genug durch und die Tomatenstücke fallen bei jedem Bissen herunter (jaja, ich weiß: hätte man ahnen können). Wie auch immer, Chicago Dogs sind immer ein Highlight!

Sonntag, 28. Dezember 2014

Hüfte vom Reh


Zumindest denke ich, dass das heute verarbeitete Stück die Hüfte des Rehs war, denn anatomisch kam es dem Pendant beim Rind sehr nahe: Ich konnte das Stück zerteilen in den Hüftdeckel (der als Saucen-Ansatz verwendet wurde), den Hüft-Hauptteil und das Hüftfilet.

Nachdem die beiden letzten Teile gewürzt wurden, kam zunächst das große Hüftstück über direkter hoher Hitze auf den Grill und wurde nach mehrfachem Wenden schließlich bei indirekter Hitze auf medium gar gezogen. Das Hüftfilet wurde gegen Ende kurz über direkter Hitze gegrillt. Nach einer kurzen Ruhensphase wurden beide Stücke aufgeschnitten und mit Bohnen, Spätzle und Sauce serviert.









Freitag, 26. Dezember 2014

Seafood & more


Das heutige Weihnachtsmenü stand unter dem Schwerpunkt Seafood. Los ging es aber zunächst entgegen diesem Schwerpunkt mit Markklößchen in Wildbrühe.
Die zweite Vorspeise war dem Motto dann aber treu: Sie bestand aus in Knoblauch, Olivenöl, Petersilie, gehacktem Rosmarin, Salz und Piment d'Espelette marinierten Scampi, Gamberetti und Jakobsmuscheln, die schließlich mit Alibi-Broccoli und einer Safran-Fischsauce serviert wurden.







Nächster Gang waren auf der Haut gegrillte Wolfsbarschfilets mit Blattspinat und Petersilien-Butter-Kartoffeln.


Den Abschluss bildete ein einfaches Dessert aus in Amaretto getränkten, zerstoßenen Amarettini mit Orangen-Mascarpone-Crème.

Donnerstag, 25. Dezember 2014

Tafelspitz vom Reh


Zunächst einmal: Ich bin mir nicht wirklich sicher, ob es sich bei dem folgenden Stück Fleisch tatsächlich um den Tafelspitz handelt. Aber der Form nach und auch der Position im Hüftbereich der Hinterkeule nach zu beurteilen, müsste es der Tafelspitz sein.

Dieser mutmaßliche Tafelspitz wurde zunächst pariert und gewürzt sowie für einpaar Stunden vakuumiert im Kühlschrank ruhen gelassen.

Das heutige Weihnachtsessen wurde dann mit einer Pilzsuppe begonnen (Wildbrühe mit kleingeschnittenen Champignons und Blattspinatstreifen).
Nun bekam der Tafelspitz auf dem hochgeheizten Mini-Ei zunächst von jeder Seite ein paar Röstaromen über direkter Hitze verpasst. Hiernach wurde der Deflektorstein eingesetzt und das Reh bei niedrigerer Hitze indirekt gar gezogen.


Nach einer kurzen Ruhensphase wurde der Tafelspitz sodann aufgeschnitten und auf einer Rotwein-Porto-Sauce mit Rosenkohl und Bratkartoffeln serviert:


Zum Abschluss gab es ein Dessert aus in Orangensaft getränktem Lebkuchen mit Orangen-Mascarpone-Crème.
Der Tafelspitz vom Reh war ein absolutes Highlight! Er war auf den Punkt gegart und butterzart. Der Rehtafelspitz stellt eine gute Alternative zum Rehrücken dar, der noch dazu hervorragend mit der Rotwein-Porto-Reduktion harmonierte.

Sonntag, 21. Dezember 2014

Paprika-Reis-Topf


Eigentlich sollte es heute mit Hackfleisch gefüllte Paprika geben. Mir war allerdings mehr nach etwas Eintopf-artigem, also habe ich aus den Zutaten etwas in diese Richtung ausprobiert:

Zunächst wurde gemischtes Rinder-Schweine-Hackfleisch im Dutch Oven angebraten und gewürzt. Dann wurde das Fleisch zum Rand geschoben, damit in der Topfmitte Platz war, um dort eine ganze, gehackte Gemüsezwiebel anzudünsten. Nachdem die Zwiebelstücke glasig waren, kam ein Teelöffel Selleriesaat hinzu. Die so gewürzten Zwiebeln wurden nun mit dem Hackfleisch vermischt.


Dies alles wurde wiederum an den Rand des Topfes geschoben, um in der Mitte Platz für drei kleingehackte Paprikaschoten zu machen, die dort ebenfalls angedünstet und anschließend mit einer Cajun-Mischung gewürzt wurden. Nachdem dies alles miteinander vermengt war, wurde eine Dose Tomaten untergemischt.



Nun wurden 200 ml Rotwein und 250 ml Rinderbrühe angegossen. Dann kam der Deckel auf den Dutch Oven.


Nach 1,5 Stunden wurde noch ein halber Liter Rinderbrühe dazu gegeben und die Briketts unter dem Dutch Oven und auf dessen Deckel erneuert. Nach einer weiteren Stunde wurde Reis untergehoben, den ich zwischenzeitlich im Reiskocher gemacht hatte.

Und fertig war der Paprika-Reis-Topf:
Das war ausgesprochen lecker und wird demnächst wiederholt. Dann werde ich den Paprika-Reis-Topf mit geriebenem Parmesan bestreuen und in einen Tortilla füllen.