Sonntag, 24. November 2013

Apple Cup Chicken

Zu diesem Rezept wurde ich durch Flaming Pig Barbecue inspiriert, die etwas ähnliches in der neuen Fire & Food veröffentlicht hatten: Hier wurden Hünerbrüste zusammengerollt, mit Zitronengras fixiert und kamen in einer Tasse auf ein Big Green Egg. Statt einer Tasse nahm ich ausgehöhlte Äpfel und würzte sowohl das Innere der Äpfel als auch die Hühnerbrüste mit Mo' Rockin' Chicken von Savor Spices. Das ganze wurde dann im Mini-Ei bei etwa 130°C mit Kirschholz gegart. Zweimal wurde es mit einer Mischung aus Quittengelee, Calvados und einer kleingehackten Chilischote glaciert und letztlich mit Bratkartoffeln und Eisberg-Salat serviert.











Sonntag, 10. November 2013

Babybacks und Brisket

Gestern habe ich meinen Geburtstag nachgefeiert und habe für meine 20 Gäste gegrillt. Als Vorspeise gab es Babyback-Ribs und als Hauptgang Brisket.

Das Brisket hatte ich bei clickandgrill.de  im Internet bestellt. Es handelte sich dabei um zwei Briskets zu jeweils ca. 3 kg vom Simmentaler Rind. Man konnte dort einen Wunschliefertermin angeben. Zwei Tage nach diesem Wunschliefertermin kam das Fleisch dann auch an. Leider war der Fettdeckel beider Briskets (die im Übrigen aber einen guten Eindruck machten) bis auf einen dünnen Rest entfernt. Also injizierte ich zur Sicherheit noch ein Gemisch aus Rinderbrühe, Olivenöl, Worcestershiresauce und etwas Senfpulver. Anschließend wurde das Fleisch mit einem selbstgemischten Rub gewürzt und kam für einen Tag in den Kühlschrank. Gestern kam es dann gegen 5 Uhr morgens in den Keramikgrill bei 110°C mit Hickory- und Apfelholzrauch.




Nach knapp 4 Stunden wickelte ich die Briskets dann in Backpapier ein (statt wie sonst in Alufolie) und legte sie wieder zurück ins Ei, wo sie dann bis 18:40 Uhr garten.


In der Zwischenzeit wurden dann 6 Stränge Babybacks im Smoker aufgelegt, die bei etwa 120°C für 2 Stunden mit Apfelholz geräuchert wurden. Danach wurden sie mit braunem Zucker, Honig und Pflanzencreme in Folie eingwickelt und kamen für weitere 2 Stunden zurück in den Smoker.



Währenddessen setzte ich noch Baked Beans auf, die ebenfalls für mehr als 2 Stunden in den Smoker kamen.

Anschließend wurde das ganze Essen zusammengepackt und nach Wincheringen ins Moselblick transportiert, wo meine Feier stattfand. Hier wurden die Ribs mit einer ebenfalls von mir zuhause angerührten Sauce bestrichen und glaciert und anschließend als Vorspeise serviert.


Die Babyback-Ribs waren sehr lecker und wurden auch alle gegessen. Dann gab es das Brisket nebst Baked Beans, Cole Slaw (der wurde bereits am Vortag zubereitet) und Pommes Frites.







Nun ja. Das waren die schlechtesten Briskets, die ich je gemacht hatte: Geschmacklich waren sie zwar gut, aber ansonsten ziemlich trocken. Zusammen mit den Bohnen war es aber noch OK. Woran es lag, dass das Fleisch so trocken war, weiß ich nicht, aber ich vermute, dass der Fettanteil im Fleisch einfach zu gering war.

Sonntag, 3. November 2013

Brunswick Stew

Brunswick Stew ist ein traditioneller Eintopf aus der US-Südstaatenküche. Ursprünglich wurde er aus Eichhörnchen, Hasen, Kaninchen etc. gemacht, was aber durch heutzutage gängigere Fleischsorten ersetzt wurde. Man soll allerdings mindestens zwei Fleischsorten verwenden, außerdem Mais und Limabohnen.

Warum ich nun einen Eintopf in meinem Barbecue-Blog poste? Bei Brunswick Stew handelt es sich um eine klassische Beilage zum Barbecue handelt, insbesondere in North Carolina.

Das Fleisch wird normalerweise mitgekocht. Ich habe es allerdings gesmoket: Hierzu kamen ein paar Hühnerbrüste und Hühnerbrust-Innenfilets auf den Keramikgrill bei 115°C mit Apfelholzrauch. Ich hatte noch einen gesmoketen Schweinenacken für Pulled Pork in der Kühltruhe, der aufgetaut und ebenfalls auf dem Ei wieder erhitzt wurde.




Das Fleisch sowohl vom Huhn als auch vom Schwein wurde zerkleinert, und nun konnte der Brunswick Stew in Angriff genommen:

Eine große Zwiebel wurde klein gehackt und in Butter angedünstet, und es folgten kurze Zeit später drei ebenfalls kleingehackte Knoblauchzehen.

Dann kam das Fleisch dazu, sowie fünf Dosen Tomaten, eine große und eine kleine Dose Mais sowie eine kleine Dose Mais, der püriert wurde. Außerdem kamen eine Dose Cannelli-Bohnen (als Ersatz für Limabohnen) und eine Dose schwarze Dose schwarze Bohnen in Chilisauce hinzu. Schließlich wurde ein Liter Hühnerbrühe angegossen und alles mit schwarzem Pfeffer (1 Esslöffel), Cayenne (1 Teelöffel), Salz (1 Esslöffel), etwas Essig und Worcestershire- und Barbecue-Sauce gewürzt.





Der Brunswick Stew wurde nun knapp drei Stunden auf niedriger Flamme simmern gelassen und dann schließlich fertig.

Brunswick Stew ist wirklich ausgesprochen lecker und wird aus- und nachdrücklich zum Nachbau empfohlen!