Sonntag, 28. April 2013

Zander und Couscous aus dem Bananenblatt

Heute stand mal wieder ein Experiment auf dem Plan: Grillen im Bananenblatt - das ist nämlich aktuelles Monatsthema in meinem Lieblings-Grillforum mySaarBQ.de. Also besorgte ich mir ein paar Bananenblätter und rührte mir etwas Couscous an, das mit Zwiebeln, Knoblauch, Frühlingszwiebeln, roter und grüner Paprika eingelegten und Salz-Zitronen versetzt und mit Ras el Hanout und Baharat gewürzt wurde. Das wurde in den Bananenblättern verstrichen. Auf das Couscous kamen Zanderfilets. Das ganze wurde dann in den Bananenblättern eingepackt und kam bei etwa 170°C für etwa 20 Minuten auf den Pelletgrill.








Das war einmal etwas ganz anderes, aber richtig lecker! Der Fisch war auf den Punkt gegart und harmonierte hervorragend mit dem Couscous. Das wird auf jeden Fall wiederholt werden!

Sonntag, 21. April 2013

Dry Aged Entrecôte

Am Freitag fand ich beim Einkaufen Dry Aged Entrecôte. Das wollte natürlich sofort mitkommen. Also ließ ich mir drei Steaks zu je etwa 350 g schneiden.

Die Steaks wurden dünn mit Öl eingerieben und zunächst nur mit grobem Meersalz gewürzt.

Wieviel Uhr? Steak-Time! Zum Einsatz kommt heute nur das ordentlich hochgeheizte Mini-Ei.



Nachdem die Steaks noch etwas mehr Farbe hatten, wurden Ihnen zunächst in Alufolie eine Ruhepause gegönnt. Auch wurden sie nun noch mit Pfeffer gewürzt. Kurz darauf wurden sie mit Spargel und zerlassener Bärlauchbutter sowie Kartoffeln serviert.


Auch mal probieren?!
Ein Traum! Ich hatte selten so gute Steaks!

Samstag, 20. April 2013

Schwenker ungeschwenkt


Nachdem mich ein Heißhunger auf Schwenkbraten überkam, besorgte ich mir flugs ein paar fertig marinierte Schwenker (für die Nicht-Saarländer: Schweinenackensteaks, die in Zwiebeln, Knoblauch, Öl und diversen Gewürzen für mindestens einen Tag eingelegt werden), die heute zum Mittagessen auf den Grill kamen. Richtig gelesen: auf den Grill und nicht auf den Schwenker (für die Nicht-Saarländer: ein in der Regel dreibeiniges Grillgerät, an dem meist an einer Kette ein schwenkbarer und höhenverstellbarer Rost aufgehangen ist, auf dem das Grillgut - meist Schwenker - über einem Buchenfeuer gegart wird).




Auch wenn die Schwenker nicht selbstmariniert waren und gleichfalls nicht geschwenkt wurden, haben sie dennoch richtig gut geschmeckt. Das kann durchaus wiederholt werden!

Sonntag, 14. April 2013

Chicken-Pita

Heute hielt endlich der Frühling Einzug. Der Lenz wurde dann sogleich mit ein paar Gläsern Sekt begrüßt und natürlich mit einem Essen aus dem Outdoor-Cooking-Bereich: Pita mit Hühnerbrust-Streifen und Paprika von der Griddle und rohen, gehackten Zwiebeln. Serviert wurden sie auf zweierlei Art, nämlich mit Ajvar und einer orientalisch gewürzten Joghurt-Sauce.



Schön, dass der Frühling nunmehr endlich da ist und man wieder draußen essen kann!

Samstag, 13. April 2013

Chili-Enchiladas

Heute wollte ich mal eine andere Chilisaucen-Version probieren, als die, die ich sonst zu Hot Dogs mache. Dieses Mal standen allerdings keine Hot Dogs, sondern Enchiladas auf dem Programm.

Begonnen wurde auch hier mit 1 kg Rinder-Hackfleisch, das in einer gusseisernen Pfanne bei mittlerer Hitze angebraten wurde.
Dann kam eine kleingehackte Gemüsezwiebel sowie etwas Knoblauchpulver dazu, die ebenfalls angebraten wurde.
Dann wurden je eine Tasse passierte Tomaten und heißes Wasser sowie 1 EL Chilipulver, 1/2 TL Cumin und 1/2 TL Oregano dazu gegeben. Das ganze wurde dann eine Stunde simmern gelassen.


Nachdem das Chili weitgehend fertig war, wurde eine Menge Schmalz in einer Pfanne erhitzt, in der dann 12 Tortillas für ein paar Sekunden angebraten wurden. In diese Tortillas wurden dann jeweils ein paar Gouda-Würfel und gehackte Gemüsezwiebeln eingerollt und in eine Auflaufform gelegt. Dann wurde das Chili und geriebener Cheddar darüber gegeben. Diese Auflaufform kam dann in den Pelletgrill, wo das ganze dann 10-15 Minuten gegrillt wurde.






Tellerbilder mit Guacamole und Eisbergsalat:


Samstag, 6. April 2013

Burger Animal Style

Nachdem ich mich bereits vergangene Woche an dem Burger Animal Style von In-N-Out Burger nach der Bauanleitung von Jack the Ribber versucht hatte, wollte ich heute einen neuen Versuch mit dünneren Burger-Patties machen. Die hatten dieses Mal etwa 120 g, was die Gewürze und insbesondere den "Animal Style", der durch das Anbraten des Patties auf Senf, hervorragend zur Geltung brachte. Wegen der Rezeptur verweise ich abermals auf die oben genannte Seite von Jack the Ribber.

Los ging es mit etwas, was ich kaum noch tue, seit ich die beiden Keramikgrills habe: Briketts in einem Anzündkamin durchglühen. Denn heute kam mal wieder der BBQ Scout Smoking Classic zum Einsatz, da ich etwas Platz brauchte.
Statt einer Griddle wurden umgedrehte GrillGrates verwendet, die über die Glut gelegt wurden. Die Patties wurden auf der einen Seite mit Salz und Pfeffer gewürzt und auf dieser Seite angebraten. Dann wurde die andere Seite mit Salz, Pfeffer und Senf gewürzt. Anschließend wurden die Patties umgedreht und auf der Senf-Seite angebraten.


Nach dem Anbraten wurden die GrillGrates von der Glut weggezogen und mit Cheddar belegt. Nun wurden auch die Brötchen angeröstet. Die untere Brötchenhälfte wurde danach mit der In-N-Out Burger-Sauce bestrichen, mit Eisbergsalat, Gurken- und Tomatenscheiben belegt. Dann kamen die Patties, karamellisierte Zwiebeln und die ebenfalls mit der In-N-Out Burger-Sauce bestrichenen Öberhälften der Brötchen drauf - und fertig!







Ein Zitat als Fazit: Mmmm, this is a tasty burger! Der Animal Style und die Sauce kombiniert vor allem mit den Gurkenscheiben sind der absolute Hammer!