Samstag, 29. September 2012

Zwiebelkuchen aus dem Holzbackofen

Heute gab es Zwiebelkuchen aus dem Holzbackofen. Drei Hefeteigböden wurden mit einer Mischung aus angedünsteten Zwiebeln, angerösteten Speckwürfeln, Eiern und Schmand belegt und kamen in den Holzbackofen. Keine großen Worte - hier sind die Bilder:














Raspberry-Chipotle Burger

Heute war mal wieder Zeit für einen Burger. Zutaten: 220 g Rinderhackfleisch, Schalotten kleingehackt, Cherrytomate in Scheiben geschnitten, Bacon, Emmentaler Käse, Eisbergsalat und als Topping Sweet Baby Ray's Raspberry Cipotle BBQ-Sauce.










Ein Anbissbild gibt's nicht, da das doofe Brötchen augenblicklich durchgeweicht war und ich dadurch keine Hand mehr zum Fotografieren frei hatte... Aber wie sonst gilt auch diesmal: Burger gehen immer!

Freitag, 28. September 2012

Hüftsteak auf GrillGrates


OK, nach meinem ersten Test der GrillGrates habe ich mir heute ein Rinder-Hüftsteak besorgt, um die Grates mal nur mit einer Sorte Fleisch auszuprobieren. Gewürzt wurde zunächst nur mit grobem Meersalz, später mit Tellicherry-Pfeffer. Das Steak wurde mit Küchengarn zusammengebunden, um eine einheitliche Dicke zu gewährleisten.

Der Louisiana CS-450 wurde auf etwa 200°C eingepegelt, denn ich wollte ausprobieren, welches Ergebnis mit den GrillGrates bei einer für Steaks eher niedrigen Temperatur zu erzielen ist. Das Steak wurde knapp 2 Minuten gegrillt, um 90° gedreht, wieder knapp 2 Minuten gegrillt, gewendet und dann das ganze nochmal. Anschließend wurde die Temperatur heruntergeregelt auf etwa 160°, bei der das Steak dann noch etwa 3 Minuten gegart wurde.




Fazit: Das Branding könnte etwas ausgeprägter sein. Beim nächsten Mal werde ich also mit höherer Temperatur arbeiten. Ansonsten bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden: Das Steak war butterzart und sehr saftig.

Dienstag, 25. September 2012

Rumpsteak und Kotelett auf GrillGrates


Vor einiger Zeit hatte ich meinen Freund Klaus-Dieter Haupert auf GrillGrates hingewiesen, die es bislang nur in den USA gab, die ich in den Grill-Foren dort aber allenthalben sah. Dieter war auch sofort begeistert von dieser Idee und trat in Kontakt mit dem Hersteller. Jetzt ist er der "German Retailer" von GrillGrates, und seit gestern habe ich nun auch welche. Und die sehen so aus:
Sinn und Zweck dieser GrillGrates ist einerseits eine bessere Hitzeverteilung und andererseits durch die hochstehenden Rails, ein schönes Branding zu erzeugen. Darüber hinaus minimieren sie die Gefahr von Fettbrand ganz erheblich, und über direkter Hitze eingesetzt, grillt man gleichwohl indirekt.

Zum Ausprobieren besorgte ich mir heute in einer Metzgerei ein Rumpsteak vom Roastbeef und ein Stielkotelett vom Schwein. Da das Kotelett natürlich eine viel längere Gardauer hat als das Rumpsteak, habe ich beschlossen, beide Stücke im sogenannten Reverse Sear-Verfahren zu grillen. Zunächst kam daher das Schweine-Kotelett bei 150°C auf den Louisiana CS-450. Später kam dann das Rumpsteak dazu.

Anschließend wurden die auf diese Weise vorgegarten beiden Fleischstücke in Alufolie zwischengeparkt, während der Grill auf hohe Hitze hochgeheizt wurde. Nachdem die 200°C-Marke überschritten war, kam das Fleisch dann auf die GrillGrates, um sie fertig zu grillen.

Wegen des Vorgarens wollte ich das Fleisch nicht zu lange weiter auf dem Grill lassen. Ich ließ es also 90 Sekunden aufliegen, drehte die Stücke um 90° und ließ es in dieser Position weitere 90 Sekunden liegen. Dann wurde das Fleisch gewendet und die vorhergehende Prozedur wiederholt. Das Branding ist schön geraten, nicht zu dunkel oder gar schwarz, könnte für meinen Geschmack allerdings ausgeprägter sein.

Schließlich wurde das Fleisch aufgeschnitten und mit Habanero-Butter (genial zum Kotelett, aber das Rindfleisch habe ich pur gegessen) serviert.


Beide Fleischstücke waren sehr saftig und hervorragend im Geschmack, auch wenn sie für meinen Geschmack durchaus weniger Gardauer gebraucht hätten. Beim nächsten Versuch werde ich keine unterschiedlichen Fleischsorten machen und auf das Reverse Sear-Verfahren verzichten, aber dafür von Anfang an mit mehr Hitze arbeiten, um so ein ausgeprägteres Branding und eine schönere Kruste hinzubekommen.

Insgesamt ist mein Eindruck von den GrillGrates allerdings sehr gut, und ich freue mich schon auf die weiteren Einsätze!

Samstag, 22. September 2012

Schichtfleisch aus dem Mini-Dutch Oven

Sieben Tage war ich krank, jetzt ess' ich wieder - Gott sei Dank!

Aber da der Appetit immer noch nicht so ganz der alte ist, habe ich mir überlegt, dass dies jetzt DIE Gelegenheit ist, um meinen Mini-Dutch Oven einzuweihen, den ich seit immerhin schon zwei Jahren habe und bislang noch nie benutzt hatte.

Also wurde dieser 5er DO mit Schweinenacken (mit Blues Hog Dry Rub gewürzt), Zwiebelscheiben und Bacon gefüllt, mit etwas Bourbon und Blues Hog BBQ-Sauce übergossen. Und los ging's mit 3 Briketts auf dem Deckel und 2 Briketts unter dem Boden. Garzeit: 1,5 Stunden.


Gegessen wurde das Schichtfleisch zur einen Hälfte vom Teller und zur anderen Hälfte aus dem Brötchen.

Fazit: Für Schichtfleisch braucht man keinen großen Dutch Oven. So ein Zwerg tut's auch für die kleine, aber ausreichende Portion Schichtfleisch zwischendurch!

Donnerstag, 20. September 2012

FAQ als Zwischenbericht

Einigen ist aufgefallen, dass ich schon - jedenfalls für meine sonst üblichen Verhaltensweisen und Lebensgewohnheiten - seit längerem keine Grillfotos und -berichte mehr gepostet habe. Die mir in diesem Zusammenhang am häufigsten gestellten Fragen beantworte ich nun hier:
  • Ja, ich bin seit einiger Zeit krank.
  • Nein, ich habe mich weder überfressen noch habe ich anderweitige Probleme mit meinem Verdauungstrakt.
  • Nein, auch meiner Leber geht es gut.
  • Ja, es geht mir schon besser (ich habe seit gestern wieder etwas Appetit, also geht's aufwärts).
  • Nein, ich werde voraussichtlich auch am bevorstehenden Wochenende nicht grillen.
  • Ja, ich kann leben, ohne zu grillen - es macht eben nur bei weitem nicht soviel Spaß.
An dieser Stelle möchte ich mich bei allen herzlich bedanken, die an mich gedacht haben und mir Genesungswünsche geschickt haben!

Sonntag, 9. September 2012

Pulled Pork Tacos

Von dem Pulled Pork von gestern waren doch noch einige Reste übrig. Ein Teil dieser Reste wurde für das heutige Mittagessen verwendet. Und zwar wurden Tortillas kurz auf dem Grill erhitzt, mit Käse, Pulled Pork und South Carolina Mustard Sauce gefüllt und zusammengerollt. Diese Taco-Rollen kamen wiederum in eine Auflaufform und wurden nochmals mit geriebenem Käse bestreut. Diese Auflaufform kam dann in den Scouti, in dem auch noch ein weiterer Teil vom Pulled Pork-Rest aufgewärmt wurde. Das ganze wurde dann mit Cole Slaw und  South Carolina Mustard Sauce aufgetischt.



 Die Tacos waren phänomenal! Der Nachbau wird unbedingt empfohlen!

Pulled Pork, Wurstvariationen und mehr


Gestern abend sollte es mal wieder Pulled Pork geben. Hierzu hatte ich mir eine Schweineschulter von 4,3 kg besorgt, der ich eine Marinade injiziert und anschließend einen Rub verpasst hatte. Freitags kam sie dann um 23:15 Uhr auf den Louisiana CS-450, wo sie mit Apfelholz-Pellets gesmoked wurde. Gegen 13 Uhr begann ich dann, die Schweineschulter mit einer Mischung aus Apfelsaft, Apfelessig, Cheyenne-Pfeffer und Salz stündlich zu moppen. Die Garzeit betrug insgesamt 20 Stunden, nachdem ich samstags gegen 20:30 Uhr bei einer Kerntemperatur die Schulter in Alufolie verpackt hatte um den Garprozess so zu beschleunigen, dass wir auch noch samstags davon essen konnten.



Gegen 19:45 Uhr waren dann alle Gäste da, die dann als erstes eine Ladung Quesadillas als Appetizer bekamen.

Als eigentliche Vorspeise gab es Wurstvariationen, von deren Zubereitung ich leider keine Fotos habe. Diese bestanden aus Lyonershots mit Sauerkraut, Frischkäse und Rub, Mini-Wiener im Paprikatapenaden-Speckmantel auf  South Carolina Mustard Sauce und Bratwurst im Rucola-Paprikarapenaden-Tortilla sowie Zucchini.Schafskäsen-Röllchen als Beilage.
Von der Schweineschulter habe ich leider auch nicht viele Fotos. Sie ließ sich jedenfalls sehr leicht zerlegen und rupfen. Das Apfelholzaroma war fantastisch! Die Beilagen bestanden klassisch aus Cole Slaw und einer South Carolina Mustard Sauce. Man konnte das Pulled Pork auch auf einem Brötchen essen. Ich gehe in letzter Zeit aber zunehmend dazu über, das Brötchen einfach weg zu lassen und nur das Pulled Pork mit Salat und Sauce zu essen.

Als Nachspeise gab es schließlich Pfirsiche mit dunkler und weißer Schokolade, Grillpralinen und Walnusseis.