Donnerstag, 4. August 2016

Burger

Heute hatte ich Laugenbrötchen und Lust auf Burger. Also besorgte ich mir schnell etwas Hackfleisch, aus dem ich mir zwei Patties zu je 125 g formte. Die kamen zusammen mit vier Scheiben Bacon auf den Grill, wo sie nach dem Wenden mit je einer Scheibe Gruyere belegt wurden.

Die angerösteten Brötchenhälften wurden wie folgt belegt: Brötchen-Unterteil mit etwas BBQUE Buchenrauch BBQ-Sauce, Salat, Tomatenscheibe, Patty mit Gruyere, Bacon und Brötchenoberteil mit etwas Mayonnaise.



Schnell, klassisch, gut!

Sonntag, 31. Juli 2016

Schweinefilet im Schinkenmantel an Himbeer-Risotto


Bei Schweinefilet experimentiere ich bekanntlich nicht viel rum: wenig gewürzt, eingewickelt in luftgetrockneten Schinken und indirekt auf eine Kerntemperatur von etwa 60° C gegrillt. So kommt das Filet meines Erachtens am besten zur Geltung. Also wurde lediglich bei der Beilage experimentiert, denn es gab heute Himbeer-Risotto!

Doch bleiben wir zunächst beim Schweinefilet. Das wurde mit einer neuen Gewürzmischung namens Purple Haze gewürzt, das aus "Johannisbeer-Pulver, Pfeffer, Schwarzkümmel, Thymian und einem Hauch von Chili" besteht und insofern gut zu Schweinefilet und Himbeer-Risotto gleichermaßen passen sollte. Eingewickelt wurde das Filet in luftgetrocknetem Saarburger Landschinken. Das wurde etwa eine halbe Stunde indirekt gegrillt.

Während das Schweinefilet auf dem Grill war, wurde das Risotto zubereitet. Hierzu wurden zunächst 2 Schalotten in Pflanzenöl angeschwitzt, anschließend etwa 250 g Risotto-Reis angeröstet, dem dann etwa 125 g kleingeschnittene Himbeeren beigefügt wurden. Das wurde dann mit einem guten Schuss Himbeerlikör abgelöscht, gefolgt von etwa 120 ml Sekt. Nachdem das eingekocht war, wurde unter ständigem Rühren kellenweise Gemüsebrühe beigefügt, bis der Reis al dente war. Nun wurde das Risotto mit etwas Purple Haze sowie Salz, Pfeffer, Zucker Butter und Parmesan abgeschmeckt.








Die Kombination aus Frucht, leichter Schärfe und Säure sowie Umami war schon etwas besonderes, was besonders gut mit dem Schweinefilet harmonierte. Um das ganze abzurunden, habe ich übrigens auch noch ein paar Spritzer Sylter Salatfrische über das Schweinefilet gegeben.

Sonntag, 17. Juli 2016

Spieße, Flank, Parfait


Gestern hatte ich Besuch, und natürlich hatte ich auch für den Besuch gegrillt. Leider habe ich nicht viele Fotos gemacht, aber die Bilder der einzelnen Gänge konnten doch festgehalten werden:

Vorspeise war Surf & Turf von Scampi- und Kalbfleischspießen auf Zucchini-Spaghetti. Die Kalbsspieße wurden mit der Cappuccino-Würzmischung von BBQUE gewürzt, was sehr gut zusammen passte. Die Scampi waren in Olivenöl, Knoblauch und Jalapeno-Salz mariniert. Die Spieße wurden dann über direkter Hitze gegrillt. Die Zucchini-Spaghetti wurden mit Olivenöl, Knoblauch und Kirschtomaten in einer Grillschale bei indirekter Hitze auf den Gasgrill gemacht.
Hauptgang war dann ein Flanksteak, das von Hasselback-Potatoes und Grillgemüse begleitet wurde.
Das Dessert bestand aus einem Parfait aus Gewürztraminer-Marc mit einem Himbeer-Spiegel und Grillpralinen.

Freitag, 15. Juli 2016

Kalbsspieße mit Zucchini-Spaghetti


Bereits am Sonntag gab es Kalbsspieße mit Zucchini-Spaghetti. Die Spieße waren fertig gekauft vom Metzger meines Vertrauens mit einer Marinade aus Trüffel-Irgendwas. Für die Spaghetti wurden einige Zucchini mit einem Spiralschneider in die entsprechende Form gebracht. Die kamen dann mit etwas Öl und halbierten Kirschtomaten auf eine Griddle, während die Kalbsspieße über direkter Hitze gegrillt wurden.




Das Kalbsfleisch an sich war sehr gut, allerdings war die Marinade mir etwas zu salzlastig. Die Zucchini-Spaghetti entwickeln sich langsam, aber sicher zu einem Lieblingsessen - allerdings muss ich sagen, dass ich hierauf, im Gegensatz zu richtigen Spaghetti, keinen Parmesan brauche. Die Kalbsspieße habe ich mir übrigens direkt wieder bestellt für morgen; dann würze ich sie allerdings selbst.

Sonntag, 3. Juli 2016

Schweinebäckchen


Schweinebäckchen standen ja schon lange auf meiner To Do-Liste, jedoch nicht mit erhöhter Priorität. Das änderte sich neulich, als mir der Metzger meines Vertrauens erzählte, dass Schweinebäckchen für ihn mit zu dem besten Stück vom Schwein zählt. Also ließ ich ihn mir ein paar Backen besorgen, und die kamen dann heute in den Dutch Oven. Sie wurden zunächst angebraten, dann wieder herausgenommen, damit genügend Platz ist, um drei grob gewürfelte Zwiebeln und zwei ebenfalls grob geschnittene Karotten anzubraten. Es folgten Tomatenmark, zwei Dosen Tomaten, 1 TL Selleriesaat, eine Prise Zucker, 1 EL Paprikapulver, 0,5 TL Chipotle-Pulver, Salz und Pfeffer. Nachdem die Bäckchen wieder in den Dutch Oven hineingelegt wurden, kam noch eine knappe halbe Flasche Rotwein dazu. Das alles konnte dann im Dutch Oven gute drei Stunden schmoren.












Fazit: Das kann ich jedem nur empfehlen! Die Bäckchen waren so zart, dass man kein Messer gebraucht hätte. Die Sauce war schön schlotzig und passte prima zu den selbstgemachten Nudeln. Schweinebäckchen stehen jetzt schon wieder auf meiner To Do-Liste - aber diesmal mit höchster Priorität!

Samstag, 25. Juni 2016

Rib-Cocktail


Seit ganz langer Zeit möchte ich nun schon einen Pulled Pork Sundae machen (ein Becher mit einer Grundlage aus Baked Beans, darüber dann eine Ebene Pulled Pork mit BBQ-Sauce, gekrönt von einer Schicht Cole Slaw - optional mit Bacon-Segel). Allerdings wollte ich auch seit langem mal wieder Ribs grillen. Also warum nicht beides miteinander verbinden?!

Bereits gestern machte ich eine Schüssel Cole Slaw, damit der heute schön durchgezogen ist. Auch wurden zwei dicke Stränge Babybackribs gewürzt und im Kühlschrank geparkt. Über Nacht weichte ich dann eine Tasse voll kleinen weißen Bohnen ein.

Heute morgen regelte ich dann den Keramikgrill auf 120° C ein, fügte einen dickeren Chunk Apfelholz und zwei kleine Chunks Hickory bei und legte die Ribs auf. Nach drei Stunden im Rauch wurden sie in Alufolie verpackt, und zwar mit braunem Zucker, Honig, Butterstückchen und einem Schuss Gewürztraminer-Schnaps.

In der Zwischenzeit kochte ich die Bohnen, um sie anschließend in einer Pfanne zu Baked Beans zu veredeln.

Nach zwei Stunden in der Folie packte ich die Ribs aus und legte das stabilere Leiterchen wieder auf den Grill zurück, wo ich sie mit BBQ-Sauce glasierte. Den anderen Strang, der schon sehr weich war, nahm ich vom Grill und zupfte ihn auseinander wie Pulled Pork, mischte ihn mit der Flüssigkeit aus den Alufolienpaketen und stellte diese Pulled Ribs wieder auf den Grill.

Währenddessen legte ich auf dem Gasgrill einen (vorgekocht gekauften) Maiskolben und drei Scheiben Bacon auf. Nachdem der Bacon kusprig war und der Mais warm, ging es an den Zusammenbau der Cocktails:

Der Boden eines Glases wurde mit vier Esslöffeln Baked Beans bedeckt. Hierauf folgte eine Schicht von den Pulled Ribs, die wiederum von dem Cole Slaw gekrönt wurden. An den Rand des Glases steckte ich einen aus dem Maiskolben herausgeschnittenen Ring. In das Glas wurde ein Rippchen und ein Streifen Bacon hineingesteckt - und fertig!











Das war nicht nur optisch ein echter Hingucker, sondern auch geschmacklich ein Highlight! Alles hat hervorragend miteinander harmoniert und war total lecker! Der Nachbau wird unbedingt empfohlen - vor allem muss ich das selbst unbedingt demnächst mal wiederholen.